Ursachen und Auslöser für eine Pollenallergie

Die häufigste allergische Erkrankung in unseren Breitengraden ist die Pollenallergie (Heuschnupfen). Die meisten Personen reagieren auf eine oder mehrere Pollenarten. Das können auch Gräser sein. Die Pollenallergie, deren Veranlagung oft vererbt wird, ist eine Reaktion auf eine oder mehrere Pollenarten. Dabei reagiert das Immunsystem auf die an sich harmlosen Eiweisse der Pollen. Durch das Einatmen oder den direkten Kontakt mit den Pollen wird bei Allergiebetroffenen Histamin ausgeschüttet, das zu einer Entzündung der Bindehaut der Augen und der Nasenschleimhaut führt.

Die häufigsten Auslöser sind:

  • Bäume: Hasel, Erle, Esche, Birke, Hagebuche und Eiche
  • Gräser: Knäuelgras, Wiesenlieschgras
  • Kräuter: Beifuss und Ambrosia

Symptome

Die am häufigsten auftretenden Symptome sind Fliessschnupfen, verstopfte Nase, tränende und juckende Augen, Niesreiz, Juckreiz in Gaumen, Nase und Ohren, dazu kommen Atemnot und Hautausschläge.

Alternative Behandlungsmöglichkeiten

Schwarzkümmel (Nigella sativa) hat als Gewürz- und Heilpflanze eine lange Tradition. Schon im Altertum wurde Schwarzkümmel kultiviert und als Gewürz sowie als Heilmittel verwendet. Auch die grossen Ärzte jener Zeiten wie Hippokrates (460-375v. Chr.) oder Dioskurides (1. Jh. n. Chr.), beschrieben die vielfältigen Wirkungen der Samen und des daraus gewonnenen Öles. Echter Schwarzkümmel ist weder mit Kümmel (Carum carvi) noch mit Kreuzkümmel (Cuminum cyminum) verwandt.

Wer unter einer Pollenallergie leidet, für den empfiehlt sich Schwarzkümmelöl besonders. Eine Anwendung von Januar bis in den Sommer hat sich mehrfach bewährt. Die Besserung der Symptome bei einer Pollenallergie tritt oft schon nach ein bis zwei Wochen ein.


Nebst einem hohen Gehalt an Linolsäure enthält Schwarzkümmelöl auch ätherisches Öl und Vitamin E. Die reichlich enthaltenen ungesättigten Omega-6-Fettsäuren sind bei der Herstellung wichtiger hormonähnlicher, immunregulatorische Substanzen beteiligt. Diese sind damit indirekt am reibungslosen Funktionieren des Immunsystems und vor allem in der Allergie- und Infektionsvorbeugung beteiligt. 

Die beiden häufigsten Darreichungsformen sind Schwarzkümmelölkapseln oder das Öl.

Man nimmt täglich 2x3 Kapseln oder 1 Teelöffel Öl ein.

 

Tipps und Tricks

Informieren Sie sich über die aktuelle Pollenflug-Situation in Tageszeitungen, im Radio oder im Internet. 

Waschen Sie sich die Haare und duschen Sie, bevor Sie zu Bett gehen. Legen Sie Ihre Straßenkleidung vor dem Schlafzimmer ab, damit im Schlafzimmer selbst die Pollenbelastung möglichst gering ist. 

Halten Sie sich in der Zeit, in der Ihre Pollen intensiv fliegen, möglichst wenig im Freien auf und vermeiden Sie dort vor allem anstrengende Betätigungen (Sport). Bei anstrengenden Tätigkeiten atmen Sie kräftiger ein und es gelangen mehr Pollen in die Luftwege. 

Tragen Sie im Freien eine Brille oder Sonnenbrille. Das hält die Pollen zumindest ein wenig von den Augen fern. 

Auf dem Land sind morgens die Pollenkonzentrationen hoch, in der Stadt abends. Lüften Sie daher Ihre Wohnung in ländlichen Gebieten abends zwischen 19 und 24 Uhr, in der Stadt morgens zwischen 6 und 8 Uhr. 

Legen Sie Ihren Urlaub möglichst in die Zeit, in der zu Hause die meisten Pollen fliegen. Reisen Sie in allergenarme Gebiete, z. B. auf Inseln, ans Meer oder ins Gebirge.  

Lassen Sie beim Autofahren die Fenster geschlossen und schalten Sie die Lüftung aus. Denn mit der frischen Luft gelangen auch jede Menge Pollen ins Wageninnere. Noch besser: lassen Sie einen Pollenfilter einbauen.

 

Quellen: